Was ist Psychotherapie?

 


 

Wörtlich übersetzt bedeutet Psychotherapie „Behandlung der Seele“ bzw. Behandlung von seelischen Problemen. Eine Psychotherapie hilft nicht nur bei seelischen Störungen, sondern auch bei Störungen zwischenmenschlicher Beziehungen und bei körperlichen Erkrankungen, die von der Psyche beeinflusst werden. Psychotherapie ist eine professionelle Maßnahme, mit deren Einsatz eine Hilfe benötigende Person bei der Lösung ihrer Probleme/Themen unterstützt wird. Je nach Therapieform werden dabei unterschiedliche Techniken angewendet.

 

 

Wann benötige ich eine Psychotherapie?

 

Es kann viele Gründe für eine Psychotherapie geben. Da es keine allgemeingültigen Kriterien für das Aufsuchen einer Therapeutin gibt, tun sich viele Betroffene schwer mit der Entscheidung, eine Therapie in Anspruch zu nehmen.

Eine Person sucht häufig dann Therapie auf, wenn sie zwar um die Notwendigkeit einer Veränderung weiß, wenn sie sich aber nicht darüber im Klaren ist, worin diese Änderungen bestehen sollen und wie diese zu erreichen sein könnten.

Manch einer hat auch Angst vor den Vorurteilen anderer bzw. denkt, er sei »verrückt« oder »nicht normal«, wenn er eine Psychotherapeutin zur Unterstützung hinzuzieht. Wenn es Ihnen auch so gehen sollte, seien Sie versichert:
Das Gegenteil ist der Fall: Sie sind nicht verrückt, sondern um sich besorgt. Wenn Sie sich für eine Therapie entscheiden, ist dies ein Hinweis darauf, dass Sie Probleme erkennen und motiviert sind, diese zu überwinden.

Genauso wie Sie bei juristischen Problemen zum Rechtsanwalt gehen, sollten Sie sich bei seelischen Problemen Unterstützung einer Therapeutin holen.

 

Eine Psychotherapie ist ratsam bei:

 

•    depressiven Verstimmungen/Depression (müde, antriebslos, freudlos, vieles grübeln…)

•    Burnout

•    Lebenskrisen

•    Ängsten, Phobien, Panikattacken

•    Konflikten jeglicher Art (familiär, beruflich, Beziehung)

•    negativen Emotionen, wie z. B. Wut, Ärger, Hass, Neid, Schuld- und Schamgefühle

•    Trauer, Traurigkeit, Verlustsituationen

•    traumatischen Erlebnissen

•    Auflösung von hindernden Glaubenssätzen oder Überzeugungen

•    Selbstwertthemen

•    Schlafstörungen

•    Schockerlebnissen z. B. nach Unfall

•    Zwangsstörungen

•    Essstörungen

•    körperliche Schmerzen und Erkrankungen bei denen der Arzt keine Ursache feststellt

•    Prüfungsstress, Lern-, Leistungs- und Erfolgsblockaden

•    Schwierigkeiten bei Entscheidungsprozessen und Verwirklichen von persönlichen Lebenszielen

•    Abhängigkeiten und Süchten

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Ziele der Psychotherapie:

 

•    Sie lernen zu verstehen, weshalb Sie sich in einer Krise befinden bzw. im Augenblick ein Problem haben.  

•    Sie erarbeiten zusammen mit der Therapeutin Strategien, wie Sie Ihr Thema lösen können.

•    Sie lernen, sich besser zu entspannen, eignen sich neue Einstellungen, Denk- und Verhaltensmuster an.   

•    Stärkung vorhandener Ressourcen

•    Wiederentdeckung der eigenen Fähigkeiten

•    Verbesserung der Selbstfürsorge (eigene Bedürfnisse wahrnehmen und ausdrücken können, Grenzen

     setzen, auch „Nein" sagen können)

•    Verbesserung der Lebensqualität

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Weitere positive Nebenwirkungen der Psychotherapie:

(je nach Therapiemethoden und innerer Einstellung/Haltung der Therapeutin)

 

•    Aktivierung der Selbstheilungskräfte

•    Selbstverwirklichung

•    Lösung von Energieblockaden

•    Heilung auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene

•    innere Freiheit

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